• Global Consultancy
  • Global Consultancy

Solvency II und Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) - Hände weg von Lebensversicherungen!

Solvency II und Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)

Aus der vollen Gültigkeit der Solvency-II-Regelungen für die Versicherungswirtschaft ergab sich 2015 eine Abkehr fast aller Gesellschaften von deren Brot-und-Butter-Produkt, der Kapitallebensversicherung. Garantieprodukte gibt es seitdem so gut wie keine mehr, statt dessen setzen die Gesellschaften fast ausschließlich auf:
Kapitalerhaltung - also Null-Zins-Angebote
oder Fondpolicen - also risikobelastete Angebote.

Absicherung von Finanzierungen, so wie in der Vergangenheit oftmals üblich, sind so nicht mehr darstellbar und werden eher zur Gefährdung, da die Ergebnisse nur schwer (Inflationswirkung) oder gar nicht kalkulierbar sind.

Die den neuen LV-Produkten zu Grunde liegenden erweiterten Anlagemöglichkeiten, etwa in Aktienportfolios, die diese höheren Erträge erwirtschaften sollen, kann getrost entgegengehalten werden, dass allen gemanagten und an Aktienindizes orientierten Anlagekonstrukten gemeinsam ist, dass sie langfristig (also > 5 Jahre) nie den jeweiligen Index geschlagen haben.

Besondere Vorsicht bei Altverträgen gilt mit Blick auf die Regelungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) hinsichtlich der einseitig möglichen Vertragsveränderungen zugunsten von Versicherungsgesellschaften ( 314) oder dem Erlöschen von Versicherungen ( 316).

Hieraus mögliche Konsequenzen reichen von der drastischen Minderung von Kreditsicherheiten und/oder Eigenkapital bis zur Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens.

Insbesondere sozial engagierte Unternehmer sollten mit Bezug auf das VAG und seine möglichen Konsequenzen die Pensions-/Direktzusagen sowie die betriebliche Altersvorsorge auf Handlungsbedarf überprüfen.

Fragen Sie unsere Experten!



Hier können Sie Kontakt mit uns aufnehmen